Am Freitag, dem 8. September 2017, fand in Stinatz eine Großübung der Wehren Hackerberg, Litzelsdorf, Ollersdorf und Stinatz statt. Diese Großübung wird alternierend jedes Jahr in einer anderen Ortschaft abgehalten. Ein Dank sei hier jenen Kameraden gesagt, die sich jedes Jahr große Mühe geben, um ein anspruchsvolles Übungsszenario auszuarbeiten.

Übungsannahme war ein Brand im Gemeindezentrum Stinatz (Gemeindeamt, Arztpraxis, Bücherei) – und zwar im Heizraum der Hackschnitzelanlage. Zwei Personen wurden vermisst. Mittels mehrerer ATS-Innenangriffe konnten die vermissten Personen gefunden und gerettet bzw der Brand vorerst unter Kontrolle und dann  mithilfe eines massiven Schaumeinsatzes von außen gelöscht werden. Die ATS-Trupps mussten neben Such- und Löscharbeiten auch Zugänge öffnen und eine Person mittels hydraulischer Hebekissen unter einem Komunalfahrzeug bergen.

Mehrere Außenangriffe unterstützten die ATS-Trupps. Es wurden auch drei Zubringleitungen von Hydranten zu den Tankschlöschfahrzeugen gelegt.

Insgesamt waren vier Wehren (Hackerberg, Litzelsdorf, Ollersdorf, Stinatz) mit sieben Fahrzeugen und 68 Mann an der Übung beteiligt.

Bürgermeister Andreas Grandits bedankte sich im Zuge der Übungsnachbesprechung bei allen Anwesenden und meinte, dass nur durch gemeinsames Üben die vorhandene technische Infrastruktur auch wirklich effizient genutzt werden könne.

Die Übung war ein überaus großer Erfolg, der auf der guten Planung und der Ausführung der beteiligten Einsatzleiter und Gruppenkommandanten beruhte. Wir freuen uns schon heute auf die Übung im Jahr 2018 in Hackerberg.

Den Abschluss bildete eine gemeinsame Jause im Feuerwehrhaus Stinatz.